Fanny Harper
Nosferatu (nicht mehr bespielt)
Dabei seit: 29.10.2007
Beiträge: 161
07.01.2008 15:36
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| Das Haus am Aasee |
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Fannys Haus am Ufer des Aasees ist umgeben von einem etwas wildromantischen Garten mit älterem Baumbestand, Sträuchern, Stauden, kleinen Statuen und schmalen Kieswegen, die allesamt einen sehr gepflegten Eindruck machen. Selbst zu dieser winterlichen Jahreszeit wirkt der Garten nicht eben kahl wie manch anderer, sondern eher etwas unübersichtlich.
So ist auch der Weg zu der dunklen Eingangstür des Hauses nicht etwa gerade angelegt, sondern windet sich an einer halbhohen Vogeltränke, einem schicken Ensemble von Gartenzwergen und einem geradezu monströsen, aber zurzeit leider kahlen Arrangement von Rosenstöcken vorbei in weiten Kurven durch den Garten.
An der Tür angekommen wird der Besucher von einem wie stets etwas übernächtigt wirkenden Charly Somerset in einstmals feinster, nun aber etwas mottenzerfressener Garderobe aus vergangenen Zeiten freundlich in Empfang genommen und herein gebeten.
Ein heller und frisch renoviert wirkender Flur bietet dem Gast einen ersten Eindruck von dem Haus, in das er gekommen ist: Außer einer Garderobe, an der neben einigen Hüten bereits verschiedene Jacken und Mäntel hängen, finden sich ein altmodisches Schuhschränkchen und eine Anrichte, die zu Zeiten des Biedermeier als schick gegolten hätte, und auf der sich Nippes aller Art, Statuetten, Bilderrahmen, Bücher und mehr, finden.
Ein großes Gemälde, der Kenner wird eine späte Version der "Drei Frauen" von Munch darin erblicken, dominiert den Flur, dem allerdings etwas zu fehlen scheint, das sonst üblich wäre - es beschleicht den sensiblen Gast vielleicht ein seltsames Gefühl.
Drei Türen vervollständigen das Bild des Raumes, und der Besucher kann seinen Eindruck von dem Haus nun weiter entwickeln, als Charly eine dieser Türen öffnet, die in ein Zimmer führt, das einmal ein großzügiger Wohnraum gewesen sein mag.
Ein dunkelrotes Sofa und ein passender Sessel (etwa um die Jahrhundertwende entstanden), sowie eine Couch recht neuen Fabrikats gruppieren sich in der vom Eintretenden weiter entfernten linken Ecke des Raumes um ein Nierentischchen (1950er Jahre). Eine Stehlampe (1970er Jahre) mit einer großen metallenen Kugel als Lampenschirm wölbt sich über die Sitzgruppe in der Raumecke, die von zwei dunklen und geradezu überquellenden Bücherregalen deutlich betont wird.
Die rechte Seite der Stube wird durch einen Raumteiler verdeckt, der neben weiteren Büchern allerlei Kleinkram enthält; da gibt es kleine Figuren (von Biedermeier bis Bauhaus ist alles vertreten), ein japanisches Teeservice, einen ausgestopften (?) Fuchs und weitere Kuriositäten.
Die rückwärtige Wand rechts von dem Eckregal, vor den Blicken des soeben eingetroffenen Gastes zuerst durch den Raumteiler verdeckt, wird von großen Fenstern dominiert, wobei schwere dunkle Vorhänge den Blick nach draußen beinahe völlig verwehren.
An den Wänden des Raumes, einander gegenüberstehend, finden sich zwei Anrichten (die eine, an der rechten Wand vor dem Raumteiler, deutlich verspielt im Jugendstil, die zweite, an der linken Wand, eher Barrock und schwer), auf denen weiterer Tand verstaubt. Hier dominieren sepiagetönte Bilder von Personen, die wahrscheinlich lange tot sind und Gebrauchsgegenstände wie etwa ein Brieföffner, eine Zeitung, diverse Tintenfässchen, Briefpapier, eines dieser Kugespiele, die in den 1980er Jahren auf jeden Managerschreibtisch gehörten und dergleichen mehr.
Hier im vorderen Teil des Raumes findet sich auf der linken Seiteauch noch ein Tisch mit Stühlen für sechs Personen, die tatsächlich einmal zueinander passen. Auf dem Tisch liegt eine helle Decke, frische Blumen und eine Schale mit Obst sind ebenfalls zu finden.
Auf der rechten Seite weist der Raum eine breite Nische auf, in der sich eine Treppe in das obere Stockwerk windet.
Die Wand, durch die man den Raum betritt, weist einen klaren Mangel an Möbeln auf, dafür hängen etliche Bilder kreuz und quer durcheinander: Da findet sich ein Druck von Toulouse-Lautrec neben einem weiteren expressionistischen Gemälde Munchs, einer Aquarellzeichnung von Marilyn Manson und einem der verstörenden Airbrushportraits von H.R. Giger.
Die Wände des Raumes sind in einem blassen Altrosa getönt, das vorzüglich zu dem dunklen Parkett passen würde, knnte man nur mehr davon sehen; beinahe jeder Quadratzentimeter des Bodens ist mit Teppichen ausgelegt, die sich sogar zum Teil überschneiden.
Zudem befinden sich auf dem Boden noch einige Skulpturen, sowie zwei Palmen in reich geschmückten und bemalten Tontöpfen, die in diesem düsteren, aber doch recht gemütlichen Raum prächtig zu gedeihen scheinen. Zuweilen meint man, ein Rascheln oder Knistern von dort zu vernehmen, aber das kann ebensogut Einbildung sein.
Die eher spärliche Beleuchtung rührt von einer Vielzahl von Steh-, Decken- und Wandlampen her, in denen sehr lichtschwache Birnen funzeln (unnütz zu erwähnen, dass nicht zwei davon sich gleichen).
Leise erklingt expressionistisches Klavierspiel aus einer nicht näher zu bestimmenden Quelle - sicher sind unter den Dutzenden Stücken in diesem Sammelsurium irgendwo Lautsprecherboxen verborgen. Vielleicht hört man aus dem Obergeschoss aus einmal ein Lachen oder die Geräusche herumlaufender Menschen.
Vielleicht fällt einem aufmerksamen Gast nun auch auf, was im Flur schon seltsam war: Es ist im Haus soweit der Gast es nun kennt nicht eine spiegelnde Fläche zu sehen.
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Constantins Wagen fährt vor. Er parkt, steigt aus und nähert sich dem Haus. Interessiert blickt er hin und her. An dem Haus angekommen klingelt er.
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Kurze Zeit später hält ein Wagen vor dem Haus, der Fahrer, in braunen Tweed gekleidet, steigt aus, geht um das Auto herum, um dem Beifahrer die Tür zu öffnen und ihm zu helfen.
Eine mit einem cremefarbenen Handschuh bedeckte, recht zierliche Hand, ergreift die vom Fahrar angebotene und einen Augenblick später, nach kurzen Abschiedsworten, steht Kathleen hinter den beiden bereits Anwesenden.
Ihr weiter Rock streift einige der unzähligen Pflanzen, jedoch scheint sie nicht sonderlich darum bemüht, dies zu verhindern.
"Guten Abend. Mir scheint, ich treffe gerade zum richtigen Zeitpunkt ein.", begrüßt sie Constantin und Mallobaude mit einem heiter wirkendem Lächeln.
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Constantin dreht sich um. "Guten Abend" sagt er lächelnd. "Ich warte noch auf Einlass. "
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"Danke sehr." sagt er, während er die Jacke auszieht. Er geht noch einen Schritt weiter in den Raum, da er weiß, dass da noch eine weitere Person, ist, die nicht angesprochen wurde.
Er reicht die schwarze Jacke dem Ghul.
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Sowohl Constantin als auch Mallobaude wird ein Lächeln geschenkt, gefolgt von einem kurzen Nicken, dann öffnet sich auch schon die Tür und die ersten Gäste verschwinden im Inneren.
Mit einer eleganten Bewegung lässt sie den Mantel, den man vielleicht eher als Umhang bezeichnen könnte, von ihren Schultern gleiten um ihn mit einem 'Vielen Dank' aufhängen zu lassen.
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Fanny Harper
Nosferatu (nicht mehr bespielt)
Dabei seit: 29.10.2007
Beiträge: 161
08.01.2008 21:23
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Vorgarten:
Die Tür öffnet sich erneut und Charly, der Ghul nickt den Gästen zu. Lady Abigail bedenkt er selbstverständlich mit einer tiefen Verbeugung und einem Lächeln, das er selbst vielleicht für charmant halten mag.
"Mylady. Die Herren. Bitte treten Sie doch ein. Darf ich Ihnen die Mäntel abnehmen?"
Stube:
Als Constantin, Mallobaude und Kathleen hereinkommen, springt Fanny förmlich von ihrem Platz auf und begrüßt die Gäste mit einem herzlichen: "Frau de Bourgh, Herr Sancer, Herr de Mousillon! Eine Freude Sie zu sehen! Bitte, treten Sie doch näher, bedienen Sie sich", sie weist an dieser Stelle auf ein auf dem Tisch aufgebautes, sehr reichliches Kaltes Buffet, "fühlen Sie sich ganz wie daheim. Wir können nur hoffen, dass Ihre Anreise nicht zu beschwerlich war?
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Constantin blickt die Toreador neben sich an und wartet darauf, dass sie antwortet.
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Mit einem strahlenden Lächeln und einem grazielen Knicks wird Fanny begrüßt.
"Einen wunderschönen Guten Abend, Frau Harper. Ersteinmal möchte ich mich für die Einladung herzlichst bedanken. Und die Anreise war genz und gar nicht beschwerlich. Wie geht es Ihnen?"
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