Mirage
Spielleitung (Malkavianer)
Dabei seit: 01.09.2006
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24.07.2008 07:00
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| Sarkophagus |
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Feuer, Rauch und beißender Schmerz in den Augen. Wogende Schleier aus Rot, die den Blick verstellen. Ein einziger Gedanke, der in euren Köpfen liegt: WEG!
Ihr stürzt hinfort, weg, weg von dem Feuer, von der Hitze, die euer Fleisch versengt und es wie weiches Wachs schmelzen lässt.
Die Luft in der Küche ist verraucht, aber kühler, wirkt nun wie die Pforte zum Paradies. Geistesgegenwärtig genug - trotz der tobenden Panik in euren Nerven - schlagt ihr die Tür zu, dickes Stahl, dass euch schützen soll. Der Riegel klickt, Ruhe breitet sich aus.
Noch fast eine halbe Stunde lauscht ihr dem Knacken von der anderen Seite, das nur gedämpft zu euch hereindringt. Irgendetwas klirrt (eine Whiskeyflasche?), etwas anderes birst unter den Flammen.
Ihr habt Angst.
Diese hällt euch noch auf den Beinen, selbst nachdem ihr schon eine bleierne Müdigkeit spürt, die in eure Gelenke kriecht, eine schleichende Erlahmung des Körpers und euch verkündet, dass die Sonne über den Horizont gekrochen ist. Irgendwann schlaft ihr ein.
Als ihr erwacht ist es finster um euch herum. Ein Geruch nach Aceton dringt in eure Nasen und etwas klebriges liegt auf eurem Gesicht, wie eine Decke, ein Bett aus Latex, das an eurem Gesicht klebt und eure Nasen mit dem widerlichen Geruch von Gummiarabikum füllt.
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Natalia wird sehr unruhig und beginnt damit zu versuchen dieses Zeug von ihrem Gesicht zu bekommen.
Panisch sucht sie mit den Augen nach Simon.
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Natalia wird immer unruhiger als sie bemerkt dass sie nichts sehen kann, laut und kräftig (Stärke 4) mit der flachen Hand auf den Boden klatschend versucht sie Simon ein Zeichen zu geben wo sie sich befindet.
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Mirage
Spielleitung (Malkavianer)
Dabei seit: 01.09.2006
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25.07.2008 08:14
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An Simon:
Du beruhigst dich... Zwingst deine Gedanken zu einem geordneten Ablauf. Als du um dich tastest, fühlst du, das du in einer Art Sack eingeschlossen bist, der aus diesem klebrigen, irgendwie unangenehmen Material zu bestehen scheint. Dann poltert irgendwas links von dir und leise Laut, beinahe wie ein Fauchen, erklingen. Natalias Stimme! Etwas klatscht, ein seltsamer, dumpfer Laut, von Metall und Fleisch. Du tastest weiter umher. Dann, in der Finsternis, ein Zipper eines Reißverschlusses.
An Natalia:
Du fährst mit deinen Händen umher. Das gummiartige Zeug bremst deine Bewegungen, dehnt sich wie Kaugummi und zwingt dich wieder in seine schwarze Umarmung zurück. Du lässt deine Hand auf den Untergrund fallen und triffst Metall, ein dumpfer Laut und der Grund, auf dem du liegst virbiert. Deine Hände fahren weite rin haltloser Agonie umher. Mit einem Mal knackt etwas und fahles Licht, blass und ungesund trifft deine Augen. Du hast ein Loch in den ... du blickst hinaus... in den Leichensack gemacht.
Für beide:
Grade als Natalia das Loch, das sie in das Gummi des Leichensackes gerissen hat vergrößert um sich zu befreien, öffnet Simon - etwas eleganter - seinen Sack mit dem Reißverschluss. Das Ergebnis bleibt das gleiche: Ihr setzt euch auf, befreit von dem klebrigen Gefängnis aus Gummi und Acetongeruch.
Als ihr euch umseht wird euch spontan schlecht. Die Beleuchtung des Raums ist herabgedreht, auf ein krankes, blasses Blau reduziert. Einige Metalltische mit einem Abfluss in der Mitte stehen um euch herum, gleiche Ausführung, wie die, auf der er jetzt sitzt. Die Temperatur im Raum ist herabgeregelt um die Boten des Verfalls zu bremsen und ein Geruch wie Säure liegt in der Luft. Neben einem Tisch steht, auf dem braune und gelbe Flecken und etwas, das aussieht wie Fritösenfett sind steht ein Tischchen mit verschiedenen Instrumenten, die so wirken, als hätte man eine mittelalterliche Folterkammer ausgeräumt und die gefundenen Gegenstände in die Gegenwart transferiert. Hinter euch reihen sich verchromte Fächer an der Wand, ganz so, als könne man dort Koffer hinantuen, alle 60 mal 60 cm in ihrer Größe. Im schwachen Licht könnt ihr zwei Türen erkennen, die aus diesem Raum führen. Eine an der Stirnseite des Raum, eine hinten in der Ecke.
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Natalia wäre wenn sie noch ein Mensch wäre nun schweiß gebadet, nur mühsam unterdrückt sie die aufsteigende Übelkeit, sie blickt sich um entdeckt die Türen und Simon.
Der Anblick ihres Gefährten lässt sie sich wieder beruhigen.
Schnell vergewissert sie sich dass niemand sie beobachtet und geht zu ihm hin.
"Alles in Ordnung bei dir?....."
Leicht verwirrt blickt sie sich nochmal in einem Anflug von Paranoia um.
"Die Menschen müssen uns in unserem Schlaf gefunden haben......Verflucht!"
spricht sie leise, geht dann vorsichtig und immer Deckung suchend zur hinteren Tür in der Ecke um zu schauen ob sie unbemerkt dort hinaus fliehen könnten.
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Jetzt erst realisiert Natalia erst wirklich was Sache ist und blickt an sich hinunter.
"Scheiße!" Grummelnd sucht sie sich irgendetwas was sie sich halbwegs um Hüften und Torso schlingen kann.
Dann läuft sie zum anderen Ausgang und begutachtet auch den auf eventuelle Beobachter.
Während Simon die Akten durchsucht, wechselt sie dauerhaft zwischen den beiden Ausgängen hin und her um sie zu kontrollieren.
"Beeil dich mal ein wenig, wer weiß wann die Nachtschicht von denen ne neue Leiche reinkarrt!"
Sagt sie in leicht barschigem und ungeduldigen Ton zu Simon.
Zugegeben auch ihr gesamtes Verhalten ist von Ungeduld geprägt, mehr oder minder freundlich ausgedrückt ähnelt sie momentan einem menschlichen/kainitischen Flummi.
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Die Brujah wird immer nervöser nun scheint sie mit sehr hoher Geschwindigkeit alles nach Kleidungsstücken zu durchsuchen und nebenbei die Türen zu kontrollieren. (Noch nicht Celerity, kurz davor)
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Flick der schon am Domaenenabend an Natalia und Simon versprochen hatte sich zu Melden, ruft bei Simon an...
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Mirage
Spielleitung (Malkavianer)
Dabei seit: 01.09.2006
Beiträge: 1934
26.07.2008 09:26
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Kismet (aus dem Äther): Kein Handyklingeln in der Gerichtsmedizin.
An Natalia:
Als du in fliegender Hast die Türen kontrollierst stellst du fest, dass die Tür an der Stirnseite des Raumes auf einen Flur führt, der in ein hartes, blaues Licht getaucht vor dir liegt. Links und rechts führt ein Gang herunter. Keine Fenster, kein Mobiliar, lediglich ein weiterer dieser Metalltische, in dessen glänzender Oberfläche dir dein Spiegelbild entgegenblickt.
Die Tür in der Ecke des Raums scheitn interessanter: Als du sie öffnest führt sie in eine kleine, recht vollgestopfte Kammer, die anscheinend der Vorbereitung auf die Obduktionen dient. In den Regalen, die sich an den Wänden entlang ziehen stehen Flaschen mit Flüssigkeiten die mit chemischen Zeichen bedruckt wurden und dir nichts über ihren Inhalt verraten. Ein Waschbecken ist links von dir, daneben eine große Tonne, die ein bisschen wie eine monströse Ausführung des gelben Sackes aussieht. Aus dieser steigt dir der Geruch nach Seife und Blut entgegen. Dennoch scheinst du Glück zu haben. In einem Regal vor dir stapeln sich Kleidungsstücke. Anzüge aus dünnem Stoff in einem Blauton, der genau so steril ist, wie die Oberflächen in diesem Raum und weiße, irgendwie blass wirkende Arztkittel.
(keine Beobachter)
An Simon:
Der Raum ist aufgeräumt, nach einem unsichtbaren Muster geordnet und sauber. Eure Füße hinterlassen keine Spuren auf dem gefliesten Boden, der so kalt ist, dass sich die Zehen verkrampfen. Spuren zu hinterlassen würde gewaltsames Verwüsten vorraussetzen.
Leider sind wohl auch eure Kleidungsstücke der Ordnung zum Opfer gefallen und finden sich nirgendswo.
Aufschlussreicher sind hingegen die Akten, die an euren ...Bahren... festgemacht wurden:
Beim schnellen Überfliegen, für mehr dürfte die Zeit nicht reichen, denn das Dokument ist fast 15 Seiten stark, erfährst du aus einer Kopie, die wahrscheinlich einer Polizeiakte entstammt, dass ihr als "unidentifizierte Leichen" eingeliefert wurdet, wahrscheinliche Todesursache: Rauchvergiftung durch einen nicht näher geklärten Brand in einer Kellerwohnung, der von ebenfalls unbekannt gemeldet wurde. Dahinter ist handschriftlich und kaum kaum leserlich vermerkt, dass man bei der Kripo anfragen sollte.
Auf weiteren Seite, die jetzt tatsächlich gebäudeintern sind, kannst du lesen dass ihr morgen um 9.45 Uhr obdukziert werden sollt und eure Kleidung, in die Aservatenkammer gegeben wurde.
Interessant ist der Briefkopf, der auf dem Dokument oben angegeben ist: Ihr befindet euch in der Gerichtsmedizin, in den Unikliniken, direkt neben den großen Krankenhaustürmen.
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Flickt sagt nur kurz "Was zum?!" dann rasst er schon los und packt 2 Uniformen ein.
Dann fahren seinen Ghul und er zum Gerichtsmedizin, als Die beiden vor der Tür anhalten, ruft er Simon wieder an und sagt das sie vor der Tür stehen mit dem Wagen.
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Sie zieht sich einen von den Overalls an und wirft ihm dann auch einen zu, mit der Bemerkung
"Guck nicht so, nichts was du nicht schon gesehen hast."
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