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Ein roter Regenschirm bahnt sich tapfer den Weg durch den Wind. Er wird von eleganten, schwarz behandschuhten Händen Umklammert. Ein roter, halblanger Mantel mit schwarzen Rosenapplikationen hält auch den Rest des Regens vom Träger ab.
Isabella bleibt am Ufer stehen und dreht sich zum Wasser. Sie hebt den Schirm ein wenig, damit sie den Wind im Gesicht spüren kann.
Sie beobchtet eine Weile, wie sich die Lichter im Wasser spiegeln das vom Wind gekräuselt wird.
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Markus Winter
Malkavianer
Dabei seit: 31.03.2009
Beiträge: 4145
28.02.2010 20:57
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Kleine, glänzende Wasserperlen benetzen die Oberfläche der Plastiktüte, die noch nicht ganz im Wasser versunken ist. Das Licht des Bootssteges bricht sich in den kleinen Tropfen. Wie kleine, geschliffene Diamanten glänzen die kleinen Tröpfchen. Ein ruhiges, sanftes Pfeifen geht vom Wind aus, der zu diesem Augenschmaus wohl eine Melodie komponierte. Diese banalen Sachen drücken schon eine sehr starke Form von Schönheit aus. Schönheit da, wo man sie nicht vermutet. Umrahmt wird dieses Kunstwerk aus Abfall, Wasser und Licht von den ewig tanzenden, kleinen Wellen, die sich im Takt der Windmelodie wiegen.
Doch irgendetwas unterbricht diese Komposition. Ein lautes, raubtierhaftes Knurren ist direkt hinter der jungen Frau zu vernehmen. Irgendein Raubtier scheint direkt hinter dem Rücken der Toreador zu lauern.
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Noch ein paar Sekunden haftet Isabellas Blick auf dem Wasser. Ihre Sinne sind nun hellwach und würden jeden Schritt hören, der sich ihr nähert.
Langsam, aber zur Flucht bereit dreht sie sich leicht, um auszumachen, woher genau das Knurren kam.
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Mit langsamen Bewegungen hält Isabella Ausschau, ob Zeugen in der Nähe sind, die eine allzu schnelle Flucht bemerken könnten. Sie versucht dabei, das Tier weder aus den Augen zu lassen, noch ihn mit hektischen Bewegungen auf die Idee zu bringen, angreifen zu wollen.
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Sie zieht eine Augenbraue hoch und versucht, die vermummte Person zu erkennen. Ihre Körperhaltung verrät noch immer Anspannung, auch wenn sie diese ziemlich gut verbirgt.
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"Oh, es liegt mir fern, irgendjemanden traurig zu machen. Aber wie man in meiner Heimt so schön sagt: "A barbaridad, barbaridad y media."
Vielleicht laufen die Dinge anders wo ich her komme, aber da Sie sich mir nicht zu erkennen geben, woher soll ich wissen, dass ich nicht dem Teufel die Hand gebe?"
Sie lächelt, lässt den Fremden aber auch weiterhin nicht aus den Augen.
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"Ah, jetzt habe ich Sie erkannt. Feidmann, richtig?" Sie deutet einen leichten Knicks an.
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Sie lächelt...so wie man einen geisteskranken mit einem großen, gefährlichen Hund eben anlächeln sollte. Sie scheint etwas begriffen zu haben, ist mit diesem Urteil aber noch vorsichtig.
"Mein Name ist Isabella Lamartine Péron, und das Sprichwort stammt aus Spanien.
Vielleicht nennen Sie mir dann am einfachsten den Namen, bei dem ich Sie nennen darf."
Ihr Tonfall ist freundlich und unverbindlich.
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"Äh....gut...ja. "
Sie schüttelt den verwirrenden Gedanken ab und sprciht dann weiter
"Doch, in der Tat komme ich direkt aus Sevilla nach Münster, aber ich habe nicht nur dort meine Wurzeln.
Ich bin einer freundlichen Einladung gefolgt. Darüber hinaus fand ich, dass ich Deutschland schon viel zu lange nicht besucht habe.
Die rauhe Sachlichkeit dieses Landes hilft manchmal, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.... Was hält Sie in dieser Stadt?"
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"Ich hoffe doch nicht, dass sich in den 3 Wochen meiner Abwesenheit dort etwas verändert hat, als ich mein Haus verließ befand es sich noch nicht in Händen des Sabbatt. Aber wenn Sie neue Informationen für mich haben, würde ich jetzt gern einige Anrufe machen und fragen, ob es meinen Bekannten dort gut geht."
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Sie legt den Kopf leicht schräg und macht Andeutungen eines mitleidvollen Gesichts.
"Bitte verzeihen Sie, dass ich kurz den Schock verdauen musste, den Sie mir soeben versetzt haben.
Und... nennen Sie mich ruhig neugierig, aber warum interessiert Sie der Grund meiner Anwesenheit so sehr?"
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