|
|
| |
|
Die Tür des Jazzclubs geht auf und ein großer Mann tritt herein. Er trägt ein rotes T-Shirt und darüber eine Schwarze Weste, dazu eine Jeans, sehr komische Kombination. Er durchblickt den Raum geradezu, als wäre er auf der Suche nach etwas. Dann sieht er die Dame mit den braunen Haaren und erschrickt kurz, nahezu unsichtbar. Er blickt unauffällig auffällig weg und dreht hin und wieder das Gesicht von der Bühne weg um dem Fremden Wesen einen verstohlenen Blick zuzuwerfen.
Als er sich kurz die Brust abklopft und durchatmet zieht er einen Flachmann aus der Tasche und nimmt einen beherzten Schluck, bevor er sich auf den Weg macht zu Henri. Auf dem Weg setzt er erneut an und verzieht das Gesicht. Als er sich durch den Raum bewegt hatte, wobei sein Tempo zusammengeschrumpft war stand er vor dem Tisch der Frau.
"Ich darf mich doch sicher setzen?", während er fragt zieht er einen Stuhl von dem Tisch weg und setzt sich dreist darauf. Er drehte ihn das er zwar zur Bühne blicken konnte, aber jede Bewegung von ihr wahrnahm.
"Danke." Er saß erst ein wenig unruhig da, aber als er erneut seinen Flachmann aufdrehte und daran roch bevor er trank wurde er ruhiger.
Der Geruch den nur ein Kainskind erkennen konnte wabberte leicht aus dem Flachmann heraus, schnelle drehte er den Flachmann zu und verstaute ihn in seiner "Westentasche".
|
|
|
|
Die Tür öffnet sich nicht lange danach und Felicitas tritt ein.
Sie trägt ein schwarz-weißes Cocktailkleid, welches ihre porzellanweißen Schultern freilässt und kurz unter den Knien eine neckische Rüsche vom Unterrock aus steiferem Tüll, der den Rock bauscht, zeigt. Feine Goldspuren sind auf den unteren schwarzen Blumen, die sich in den oberen weißen Stoff ranken.
Die Ventrue hat eine neue Frisur - wenn man das überhaupt Frisur nennen kann. Ihre Haare sind im Nacken abgeschnitten. Es schaut aus, als hätte sie einfach die goldblonde Mähne gepackt und mit einer Schere abgesäbelt. Die Strähnen sind asymmetrisch und nur zwei matte Metallspangen mit dunklen Schmetterlingen schieben ein paar Ponysträhnen zurück.
Die weißen Handschuhe sind kurz, die farblich passenden Schuhe fest und geschlossen.
Felicitas wirkt kränklich blass, fahler als sonst. Ihr fehlt eindeutig das Makeup.
|
|
|
|
Als Pun sie erblickt steht er kurz auf und winkt freudig zu dem Tisch herüber andem er sitzt.
Dann setzt er sich wieder hin.
"Das ist wirklich eine gute Idee, Fräulein von Vetsera einen Platz anzubieten, gut das sie es ansprachen.", sagt er ganz beiläfuig. Es ist kaum möglich zu deuten ob es an sich selbst oder an Henri gerichtet war, wahrscheinlich beides.
|
|
Henri
Caitiff
Dabei seit: 12.04.2010
Beiträge: 371
14.07.2010 17:16
 |
|
Henri massiert sich leicht die Schläfen. Herr im Himmel...Wie finden die mich immer...Welche Sünde in Deinem Namen habe ich begangen...
"Guten Abend, allerseits." Sagt Henri gefasst und kühl.
|
|
|
|
Felicitas verharrt noch einen Moment in der Tür und überblickt zunächst den Raum. Erst danach kommt sie richtig herein.
Puns wildes Winken nimmt sie mit einer hochgezogenen Augenbraue zur Kenntnis und begibt sich nur betont langsam und auf geschländerten Umwegen in seine Richtung. Schließlich ist sie weder ein Hund noch ein Dienstbote, den man durch Rufen oder Winken heranholt.
Nach einem Blick auf die Uhr, nickt sie zunächst Pun zu. "Herr Barthels."
Dann schenkt sie der Caitiff ein Lächeln. "Guten Abend, Frau..." Sie fügt dem Lächeln eine Spur von Verlegenheit hinzu. "Es tut mir Leid, ich fürchte, mir ist Ihr Name entfallen."
|
|
Henri
Caitiff
Dabei seit: 12.04.2010
Beiträge: 371
14.07.2010 18:49
 |
|
"Kessler. Aber nennen Sie mich einfach "die Caitiff". Das tut hier sowieso jeder. Mir soll es recht sein. Es hat etwas von Superman und dem Weihnachtsmann. Deren tatsächliche Namen benutzt ja auch kaum jemand."
|
|
|
|
"Kessler.", wirft Pun freundlich ein und wendet sich an selbige. "Oder?", danach blickt er hastig wieder zu Felicitas. "Ich freue mich das sie meiner, zugegeben nicht sehr typischen, Einladung gefolgt sind und uns Gesellschaft leisten wollen."
|
|
|
|
"Frau Kessler... ich denke, ich ziehe einen Namen vor. Weder liegt es mir Leute zu nummerieren noch zu kategorisieren. Hatten Sie bisher einen schlechten Abend?", fragt sie und forscht nach der Ursache der scheinbaren unguten Laune.
|
|
Henri
Caitiff
Dabei seit: 12.04.2010
Beiträge: 371
14.07.2010 19:17
 |
|
"Mitnichten. Es war sehr angenehm, bis sich der junge Herr ungebeten an meinen Tisch setzte und Sie genauso unaufgefordert dazu bat. Nicht dass es mich die Gesellschaft stört, aber dergleichen Verhalten ist schlicht respektlos. Ich will das seiner Jugend zuschreiben und vergessen." Sie macht eine wegwerfende Geste.
"Darf ich die Herrschaften auf einen Whiskey einladen?"
|
|
|
|
Pun blickte fassungslos auf die Aussage der Caitiff und hustete.
"Was? Sie baten mich doch an ihren Tisch? Ich fragte sogar erneut nach? JUNG?" Er schüttelte den Kopf. Er entließ Luft abwertend durch die Vorderzähne.
"Ich trinke nicht."
|
|
Henri
Caitiff
Dabei seit: 12.04.2010
Beiträge: 371
14.07.2010 20:05
 |
|
Henri schüttelt den Kopf. Und wartet ab, ob die Ventrue etwas zu trinken möchte.
|
|
|
|
"Nun, das ist in der Tat bedauerlich. Ich nahm an, Sie wären erfreut über Herrn Barthels Gesellschaft. Die Einladung schlage ich dankend aus. Über derartige Illusionen bin ich doch schon länger hinweg und finde daran keinen Gefallen mehr."
|
|
Henri
Caitiff
Dabei seit: 12.04.2010
Beiträge: 371
14.07.2010 20:18
 |
|
"Wie Sie meinen." Henri winkt dem Kellner, der auch kurz darauf einen neuen Whiskey für sie bringt.
"Sie sehen Ihrerseits nicht aus, as hätten Sie einen angenehmen Abend gehabt."
|
|
|
|
Die Ventrue lächelt weiterhin mit der Freundlichkeit eines Kundenberaters. "Danke für das Kompliment. Ist dies jetzt die Fortentwicklung der Getränkemode? Ich weiß, dass vor einiger Zeit gern klebrige Brause mit derartigen Alkoholika gemischt gereicht wurde.""
|
|
Henri
Caitiff
Dabei seit: 12.04.2010
Beiträge: 371
14.07.2010 20:25
 |
|
"Ich trinke seit vielen Jahrzehnten Whiskey." Sagt Sie achselzuckend.
"Ohne Eis, ohne Wasser."
|
|
|
|
"Nun, in meiner Familie war so etwas stets den männlichen Gästen, sowie natürlich meinem Vater und Großvater vorbehalten. Woher kommen Sie? Wo ziemte es sich für eine Dame derartige Getränke zu wählen?"
|
|
|
|
Pun wandte sich an Felicitas, sein Gesicht war mit einem Lächeln geschmückt das zu sagen schien "Dich nehmen wir nun mal aufs Korn, sei nicht Böse.", und auch wenn seine Augen das Königskind forcierten schien das Lächeln wie mit einem Eigenleben der Caitiff zu folgen.
"Keine Familie, keine Etikette, ich würde sagen etwa Mittelalter Bettlerkind auf den Straßen einer "Großstadt"?"
|
|
|
|
Die Ventrue runzelt die Stirn. "Warum sind Sie so beleidigend? Womit hat sich Frau Kessler Ihren Groll verdient?"
|
|
Henri
Caitiff
Dabei seit: 12.04.2010
Beiträge: 371
14.07.2010 21:32
 |
|
Henri scheint Barthels schlicht zu ignorieren. "Oh zu Lebzeiten hätte ich mir Whiskey nie leisten können. Ich stamme aus Frankfurt, dergleichen war damals noch sehr teuer, und wie Sie richtig sagen, hätte man es auch als unschicklich betrachtet. Ich habe es mir zu Anfang meiner Unlebenszeit bei Hannes angewöhnt in der Öffentlichkeit immer möglichst ein Getränk in der Hand zu haben. Whiskey ist dasjenige, welches mir ohne...Zusatz durchaus schmackhaft erscheint."
|
|
|