Dr. Wurm
Tremere
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24.05.2009 13:38
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| Alte Mühle Havixbeck - Das Haus des Wurms (Beschreibung) |
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Der Waldweg endet unvermittelt an einem schmiedeeisernen Tor, das in eine rote Backsteinmauer eingelassen ist. Im Visier diverser Kameras kann man den Klingelknopf betätigen, und auf Einlass warten.
Auf der anderen Seite führt der Weg durch den Rest des Waldes auf die alte Mühle zu: ein Backsteinbau aus dem 18. Jahrhundert, an den ein neuer Flügel aus den 80ern angebaut wurde. Ein weiterer Anbau, der scheinbar wirtschaftlichen Zwecken diente, liegt dahinter.
ein Teil des Gebäudes ist mit einem alten Wassergraben umgeben, Überbleibsel der Zeit, als die Wassermühle noch in Betrieb war.
Dem aufmerksamen Beobachter fallen die dezenten Kameras auf, die überall auf dem Grundstück versteckt sind.
Die von Efeu umrankte Eingangstür führt in einen dunklen und engen Flur, der in das alte Gebäude führt:
Das Erdgeschoss des Haupthauses wird fast völlig von dem Wohnraum mit offener Küchenzeile eingenommen.
In einem altmodischen Kamin brennt ein Feuer, erfüllt die Luft mit dem Geruch nach Verbranntem.
Vor den Flammen stehen drei schwere Ledersessel.
Im Zentrum des Raumes steht ein wuchtiger Eichentisch, der von acht Stühlen umgeben ist. An den Wänden stehen Regale voller Bücher allen Alters und Aussehens, und zwei Schränke, die besonders hervorstechen:
Ein alter Kabinettschrank, dessen Fächer allesammt mit obskuren Dingen beschrifftet sind: Gnade-verdient, Gnade-unverdient, Geiz, Loyalität, Traurigkeit, Mondlicht auf aufgewühltem Wasser, Irrlicht.
Und ein uralt wirkender Schrank über einem Sekretär. Die beiden Flügel der Schranktür zeigen eine Gestallt in Kutte, deren Gesicht nicht zu shen ist. Die gefalteten Hände bilden den Griff, an dem man die Türen öffnen kann.
Von den Balken hängen Kräutersträuße, die ihre Aromen mit denen des Feuers vereinen, auf kleinen Tischchen stehen Kuriositäten aus Jahrhunderten: Kristalle, kleine Statuetten verschiedener Kulturen, Fläschchen und und und...
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Dr. Wurm
Tremere
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20.10.2009 20:49
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| Der japanische Garten |
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Etwas abseits vom Haus, umgeben von einer hohen Hecke, liegt ein Areal, das im Münsterland exotisch und fremd anmutet.
Hohe Bambusstauden bilden auf der Innenseite noch einen zusätzlichen Blickschutz um eine kreisrunde Pflasterfläche herrum, die wiederrum von einer Fläche weißen und schwarzen Kieses umgeben ist. Die Farben fließen in verwirrenden Mustern wie ein Strudel aus Licht und Schatten auf das Zentrum zu.
Im Zentrum des Pflasters widerum liegt ein flacher, schwarzer Stein, der wie gemacht zum Setzen erscheint.
Erreichen kann man das Zentrum über eine Reihe von Trittsteinen, um die Kiesfläche nicht mit Fußabdrücken zu zerstören.
An Kardinalspunkten, deren Setzung dem unbedarfte Laien zwar zufällig aber doch harmonisch erscheint, erheben sich Felsblöcke, von Moos und kleinen Pflanzen bewuchert. Sie erinnern an Minaturberge.
Ein japanisches Tor erhebt sich vor der Pflasterfläche, an ihm baumeln Bast und kleine Talismane.
An einer Seite des Gartens erstreckt sich eine schwarze Wasserfläche, gespeist aus einer kleinen Quelle, die in ein Bambusrohr fließt. Ist das Rohr gefüllt, kippt es, und gießt seinen Inhalt mit leisem Plätschern in den Teich, dessen Oberfläche dann in Bewegung gerät, bevor sie wieder starr und ruhig wird.
Fast kein Windhauch geht hier, andächtige Stille herrscht, die durch das rythmische Plätschern des Wassers nur unterstrichen wird.
Irgendwie scheint dieser Ort nicht wirklich von dieser Welt zu sein.
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Dr. Wurm
Tremere
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27.11.2009 13:20
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| Venezianischer Salon |
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Im Zentrum des Raumes steht ein zierlicher Tisch, umgeben von sechs kleinen Sesseln. Der Boden ist mit schweren Teppichen ausgelegt, die jeden Schritt zur Lautlosigkeit dämpfen.
Etwas abseits steht ein altes Grammophon auf einem Beistelltisch. Unter der Decke versteckt sich allerdings eine moderne Musikanlage.
An den Wänden hängen viele Spiegel - alle in unterschiedlichen Formen und aus verschiedenen Epochen, doch immer aus Venedig.
Der Rest des Raumes wird von Masken eingenommen: Venezianische Karnevalsmasken; Schamanenmasken aus Afrika, Teufelsmasken aus dem fernen Osten, Totenmasken aus Rom und Japan, ägyptische Priestermasken, Ledermasken aus der S&M-Szene, Skimasken, Pestmasken, Gasmasken, und und und...
Auf einem Sofa sitzen ein Bandit aus dem Wilden Westen, ein Tuareg und ein Studentischer Demonstrand aus den 60ern, scheinbar in ein Gespräch vertieft. Puppen.
Kerzenschein erweckt die Szenerie zu geisterhaftem Leben, lässt kalte Blicke in den leeren Augenhöhlen der Masken aufblitzen.
Hat sich nicht gerade eine der Puppen bewegt?
Die Spiegel lassen den Raum nur noch größer erscheinen, erzeugen die Illusion von Weite und von Bewegung.
Man fühlt sich aus 1000 Augen beobachtet.
Hier zu sitzen und Tee zu trinken, zehrt an den Nerven...
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