Clan_Gangrel

O´Bannon

Der blonde Hüne pendelt hin und her. Wankt von einem Fuß auf den anderen. Die Kapuze legt Schatten auf die seine Augen, kann aber das graue struppige Fell an der Wange nicht verschlucken. Du begrüßt ihn. Er antwortet höflich. Ja, höflich sind seine Worte, doch seine Stimme ist ein Knurren. Jedes Schweigen zwischen den Worten ist beherrschter Zorn. Tief grollen die Floskeln durch den Raum. Dir wird etwas unwohl. Er ist neu in der Carmarilla, doch er kann nicht jung sein. Zu viel vom Tier ist in ihm. Wäre er jung, hätte sich jemand schuldig gemacht ein Monster geboren zu haben. Du entfernst dich unter einem Vorwand von ihm, doch er bleibt ihm Blick. Sein Auspendeln jedes Schrittes lässt Unruhe in dir empor steigen. Haie können nicht still stehen, sie ersticken sonst. Auch der blonde Ire ist immer in Bewegung. Stillstand ist Rückschritt. Sei immer einen Schritt voraus. Seine Wildheit erschreckt dich, du suchst nach Zeichen von Milde und Tugend in diesem Wolf, dessen Schafpelz schon dünn und zerschlissen ist.

Es kann dich auch nicht beruhigen zu sehen, wie er im Umgang mit einer andern Gangrel namens Windtalker ist, denn du bist nicht sie. Du bist ganz weit fort.
Die Gangrel wirst du nie verstehen.

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