
Juni AD 2008
Diesen Monat lud der Clan der Tiere wie bereits im Vorjahr zu einer Grillparty im freien. Das Gelände lag etwas außerhalb von Münster in einem kleinen Talkessel gelegen. Viele Kainskinder der Domäne Münster und auch einige Gäste der Clans sowie ein paar neue Gesichter die sich beim Prinzen anmelden wollten, erschienen auf dem Treffen.
Ferenc Barabás hatte zum Grillen zwei seiner Ghule abgestellt, die ihren Job den Abend über verrichteten und die anwesenden Gäste bewirteten.
Der Abend fing ruhig an, dies änderte sich aber leider recht früh.
Einer der ersten Zwischenfälle hing mit einem neuen Kainskind zusammen, welches offensichtlich versuchte irgendein Ritual durchzuführen. Während der Primogen der Gangrel und Gastgeber des Abends zusammen mit dem Praefectus versuchte den Mann von seinem tun abzuhalten ging dieser in Flammen auf, konnte aber kurz darauf gelöscht werden. Prinz Feidmann ließ den Mann wegbringen. Im laufe des Abends sprach sich dann herum, das die Giovanni Frederico und Cosimo den Mann vernichtet haben und nun flüchtig sind.
Den ganzen Abend über gab es offensichtlich Probleme innerhalb des einladenden Clans. Die Gäste konnten immer wieder Kampfgeräusche aus den nahen Wäldern hören. Herr Barabás sowie der Praefectus der zu diesem Abend erstmals seit Monaten wieder zugegen waren beruhigten die Gäste mit den Worten:“Das ist ganz normal, lassen sie sich nicht stören.“
Gestört wurde die Versammlung aber an diesem Abend doch noch. Wenn auch nicht durch die Gangrel. Zwei Menschen versuchten auf das Gelände zu gelangen. Eine junge Frau Widerstand die Anwendung von Blutskräften und griff den Praefectus sowie Herrn Barabás an. In dem folgenden Handgemenge kam die Frau ums leben.
Gleichzeitig erschien ein Mann auf dem Treffen. Hier wirkte der Einsatz von Blutskräften ebenfalls nicht um ihn dazu zu bringen woanders hinzugehen. Seine Gedanken waren durchsetzt von einem Netz, anders kann ich es nicht beschreiben. Und wenn man in seine Gedanken eindringen wollte griff dieses Netz nach einem selber. Die Person war innerlich verfault und seine Aura zeigte, das er von irgendwas beseelt war.
Ahnherr de Melville wurde dann beim versuch dieses Ding zu erlösen von einem unbekannten mit einem vergifteten Pfeil getroffen.
Der Schütze konnte zunächst entkommen, wurde aber zu späterer Stunde gestellt und Prinz Feidmann ließ ihn zur weiteren Befragung wegbringen.
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